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Superbike-WM: Die Superpole hat ausgedient

04. August 2008 - 06:35 Uhr

Die Superbike-WM erhält ab 2009 ein runderneuertes Qualifying-System das jenem der F1 sehr ähnlich ist

Troy Bayliss
Ab 2009 nehmen 20 Piloten an einem "shoot-out" Qualifying teil
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - In der Superbike-WM ermitteln seit dem Jahr 1998 im Rahmen des Superpole-Einzelzeitfahrens der schnellsten 16 Piloten der beiden Qualifyings am Freitag und Samstag die Startplätze in den ersten vier Startreihen. Im Rahmen des WM-Meetings in Brands Hatch gab Promoter Paolo Flammini am Wochenende einen neuen Modus bekannt, der schon ab 2009 umgesetzt werden soll.

Dem zu Folge sollen die schnellsten 20 Piloten der beiden Qualifyings vom Freitag und Samstag an einem so genannten shoot-out Qualifying, einem Eliminierungs-Zeitfahren teilnehmen. Wie in der F1 werden hier in drei aufeinander folgenden kurzen Einheiten von jeweils zwölf Minuten die Startplätze ermittelt.


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Nach der ersten Einheit werden die langsamsten vier Fahrer eliminiert. Nach einer Pause von sieben Minuten folgt eine zweite Session, in der dann die acht langsamsten Piloten aus dem Qualifying ausscheiden müssen. In der letzten Einheit werden dann die Startplätze eins bis acht ermittelt. Das gesamte Verfahren soll, wie auch jetzt die Superpole, 50 Minuten lange dauern.

Noch ist die offizielle Bestätigung und die endgültige Formulierung der Regeländerung durch die SBK Kommission ausständig, diese gilt jedoch als Formalität und beinhaltet die Zustimmung der FIM, der Teamvereinigung und von Promoter FGSport.

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