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Entwickler: F1-Rennspiel muss Sim-Aspekt berücksichtigen

17. Juni 2008 - 15:46 Uhr

Senior producer Clive Moody erklärt wie sich Codemasters neues F1-Rennspiel von den bisherigen Sony-Spielen unterscheiden muss

rFactor mit BMW Sauber F1
Codemasters F1-Spiel soll Arcade- und Sim Racing-Anhänger bedienen
© Image Space Inc.

(MST/Speedmaniacs.de) - Lange bevor die Veröffentlichung überhaupt absehbar ist, wird bereits intensiv über das noch namenlose neue Formel-1-Rennspiel diskutiert das für die Codemasters Studios gleichermaßen eine große Chance aber auch Herausforderung darstellt.

Nachdem sich unlängst der CEO von Codemasters, Rod Cousens, zum Entwicklungsprozess und der Aufgabe möglichst viele aktive Spieler und Formel-1-Zuschauer anzusprechen äußerte, hat sich nun auch der für Race Driver: GRID verantwortliche Senior producer zu Wort gemeldet.

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In einem Interview mit 'Three Speech' sagte Clive Moody, dass die Fans in Sachen Präsentation von Codemasters wohl etwas anderes erwarten würden als man es bislang bei den Sony-Formel-1-Spielen gesehen hat.

"Wenn man sich die bisherigen F1-Spiele anschaut, erkennt man, dass diese in punkto Präsentation, und möglicherweise auch beim Handling, immer die gleiche Richtung verfolgt haben. Wir sind der Meinung, dass wir die Marke etwas auffrischen und die Dinge etwas anders machen können."

So weit, so gut, doch was schwebt Moody genau vor? "Ich denke, dass es bei einem F1-Spiel von großer Bedeutung ist den Simulationsaspekt richtig hinzubekommen. Wir müssen eine vermutlich weitaus größere Anzahl an potenziellen Spielern berücksichtigen als bei einem Spiel wie GRID, und wir benötigen diesen ernsthaften Ansatz in punkto Simulation für die Leute die sich gerne in die Details vertiefen und kleinste Abstimmungsparameter ihres Boliden ändern wollen. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, um ein breites Publikum anzusprechen, dass das Spiel einfach und spielbar genug ist für all jene die einfach nur Spaß damit beim Fahren haben wollen."

"Zu versuchen alle Seiten zufrieden zu stellen, ist wirklich eine große Herausforderung. Ich selbst bin F1-Fan und liebe diesen Sport, doch was Rennspiele anbelangt möchte ich mich nicht in die kleinsten Details verlieren. Als Spieler möchte ich einfach loslegen und das Erlebnis haben, dass ich Lewis Hamilton oder Kimi Räikkönen bin, ein berühmter Rennfahrer eben, und dies hinzubekommen ist sehr wichtig."

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