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Sutil geht fest von Force-India-Verbleib aus

01. August 2008 - 19:41 Uhr

Top-Team-Angebote für 2009 gibt es bis jetzt nicht, der Vertrag mit Force India für das kommende Jahr sei aber ohnehin fest und sicher

Adrian Sutil
Adrian Sutil denkt gar nicht erst ein Aus der Formel-1-Karriere
© Force India

(Motorsport-Total.com) - Vor gut einem Jahr begann der Wirbel um Adrian Sutil. McLaren-Mercedes kam auf ihn zu, um über einen Vertrag zu verhandeln. Doch letztlich wurde aus einem Wechsel nichts und der Deutsche sitzt damit auch 2008 in einem Boliden von Force India. Eine erneute "silberne" Anfrage kam nicht und Sutil geht fest davon aus, auch 2009 wieder im indischen Team zu fahren.

"Im Moment bin ich entspannt", so Sutil in Ungarn. "Ich bin weiterhin gesetzt für das nächste Jahr, mein Vertrag gilt auch für das nächste Jahr. Da mache ich mir im Moment keine großen Gedanken." auch einen Karun Chandhok, der als Inder aus der GP2-Serie in das indische Formel-1-Team aufsteigen könnte, sieht er nicht als Bedrohung.

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"Im Moment sehe ich da keine Gefahr", erklärte er. "Der Vertrag ist fest, und das Team war immer sehr loyal zu mir. Beide Fahrer haben zuletzt gute Leistungen gezeigt, es gibt keinen Grund, warum sie irgendeinen von uns austauschen sollten."

Durchhalten mit positivem Denken

"Ein cleverer Rennfahrer sollte sich nie Gedanken um das Aufhören machen."
Adrian Sutil

Zudem sollte man als Rennfahrer das Positive im Fokus halten. "Ein cleverer Rennfahrer sollte sich nie Gedanken um das Aufhören machen oder darüber, rausgeschmissen zu werden", fuhr er fort. "Man sollte sich immer positive Gedanken machen. Dass es irgendwann nicht mehr weitergeht, daran denke ich nicht und daran glaube ich nicht." Das positive Denken bestimme alles, "sonst hält man es hier nicht lange aus."

Konkrete Anfragen an seinen Diensten gibt es von anderen Teams derzeit nicht, doch Sutil fühlt sich bereit für den Sprung zu einem Top-Team. "Ich bin jetzt das zweite Jahr dabei und ein bisschen erfahrener. Aber ich kann noch sehr viel Erfahrung sammeln", erklärte er. "Aber ich sehe mich jederzeit bereit, um ein schnelles Auto um die Strecke zu fahren. Das kann nicht schnell genug kommen."

Ruhige Wechselperiode der Formel 1

"Ich sehe fast niemanden, der wechseln könnte."
Adrian Sutil

"Es ist keine Frage, ob man irgendwann zu einem Werksteam wechseln möchte. Das ist ganz klar. Wir sind im Moment ganz hinten. Das Ziel muss sein, irgendwann ganz oben zu sein", fuhr er fort. "Es wäre schön, wenn wir das hier mit diesem Team schaffen. Es gibt große Pläne für das nächste Jahr, also hoffe ich, dass es hier weiter nach vorne geht."

Gerade bei Ferrari würde der 25-Jährige "supergerne" fahren. Doch momentan sieht er in der Formel 1 viel Ruhe bei den Cockpits. "Ich sehe das Fahrerkarussell in diesem Jahr gar nicht so spektakulär. Ich sehe fast niemanden, der wechseln könnte", erklärte er. "Es wird jeder warten, bis sich Alonso entscheidet, aber auch er hat - glaube ich - nicht großartig Möglichkeiten. Im letzten Jahr war es ein größerer Zirkus. Im Moment ist es ruhig, weil nicht so viele Plätze frei sind. Aber dennoch muss man natürlich darauf achten, was möglich ist."

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