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Horner: "Flüssige Kurse liegen uns mehr"

07. August 2008 - 17:46 Uhr

Nach der Nullnummer in Budapest bläst Red-Bull-Teamchef Christian Horner zum Kampf um Platz vier - Zudem wird intensiv an den KERS-Problemen gearbeitet

Christian Horner
Christian Horner hat den Kampf um Platz vier noch nicht aufgegeben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach einigen Höhenflügen erlebte Red Bull in Budapest ein kleineres Tief. Schon im Qualifying waren die "Bullen" einfach nicht schnell genug, im Rennen blieben die Piloten Mark Webber als Neunter und David Coulthard als Elfter punktelos. Besonders schmerzlich für Red Bull: Die Konkurrenz um Platz vier fuhr in Budapest eine reiche Ernte ein. Toyota holte mit dem Plätzen zwei und sieben zehn Zähler, Renault kam auf acht Punkte.

In der Gesamtwertung liegt Toyota aktuell mit 35 Punkten auf dem heiß umkämpften vierten Platz, Renault ist mit 31 Zählern Fünfter und Red Bull muss sich mit 24 Punkten und Rang sechs begnügen. Doch Red-Bull-Teamchef Christian Horner gibt sich so einfach nicht geschlagen. Das Saisonziel ist und bleibt der vierte Platz.

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"Wir wussten, dass wir in Ungarn nicht besonders stark sein würden. Wir bevorzugen flüssigere Kurve, die der Charakteristik unseres Autos besser liegen", sagte Horner dem irischen Fernsehsender 'Setanta'. "Aber wir sind immer noch auf Augenhöhe mit unseren Hauptgegnern und es ist wichtig, dass wir Renault und Toyota nicht zu weit davonziehen lassen."

KERS-Probleme werden aussortiert

Ein weiterer "Gegner" scheint derzeit das KER-System zu sein. Im Juli hatte KERS in der Red-Bull-Fabrik zu einem Feuer geführt und auch sonst tut sich das Privatteam noch schwer mit der Entwicklung der neuen Technologie. Der Vorschlag, die Einführung von KERS auf 2010 zu verschieben, fand beim Meeting der Teamchefs in Ungarn keine Mehrheit. Horner ist aber zuversichtlich, dass man auch dieses Problem noch lösen kann.

"In vielen Bereichen von KERS arbeiten wir mit unserem Motorenpartner Renault zusammen, aber einige Elemente machen wir selbst", sagte Horner. "Es ist eine interessante Technologie - es ist innovativ und bringt momentan auch ein paar Probleme mit sich. Aber wir arbeiten hart daran, diese Probleme auszusortieren."