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Berger: "Bruno erinnert mich an Ayrton"
Bruno Senna hat bei Gerhard Berger nicht automatisch bessere Karten als andere Fahrer: "Man soll Persönliches nicht mit Business vermischen"
(Motorsport-Total.com) - Bruno Senna gilt als einer der Kandidaten auf die Nachfolge von Sebastian Vettel bei Toro Rosso, zumal Teameigentümer Gerhard Berger früher eng mit seinem 1994 verstorbenen Onkel Ayrton befreundet war. Heute fungiert Berger sogar als Berater der Senna-Familie, doch einen Freifahrtschein für ein Formel-1-Cockpit bedeutet das noch lange nicht.
Für den österreichischen Ex-Rennfahrer ist daher klar, dass er Senna nur dann unter Vertrag nehmen kann, falls er sich durch starke Leistungen in der Nachwuchsserie GP2 aufdrängen sollte: "Ich führe mein Team in Partnerschaft mit Red Bull. Man soll da Persönliches nicht mit Business vermischen", erklärte Berger dem 'Telegraph'. "Wenn Bruno der beste Kandidat ist, dann werden wir sowieso darüber sprechen. Wenn er GP2-Champion ist, spielt sein Name keine Rolle mehr."
Berger war es, der Senna vor einigen Jahren zu einem Cockpit in der Formel BMW verholfen hat. Über die britische Formel 3 folgte der Aufstieg in die GP2 - die Formel 1 soll die nächste Station sein. Und ein bisschen fühlt sich der Toro-Rosso-Boss dank Senna in vergangene Tage zurückversetzt: "Bruno erinnert mich an Ayrton. Er ist sehr aufmerksam, ein schneller Denker."
Wie hat der große Ayrton Senna früher immer gesagt? "Wenn ihr glaubt, dass ich schnell bin, dann wartet mal, bis ihr meinen Neffen seht." Denn im Kart war Bruno schon als kleiner Knirps schneller als der damalige Grand-Prix-Superstar...










