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Hamilton fliegt auch an Tag zwei allen davon

09. Juli 2008 - 18:28 Uhr

Lewis Hamilton war auch am zweiten Testtag in Hockenheim nicht zu schlagen: Bestzeit vor Nico Rosberg - Eklat um Fotografen

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton war auch am zweiten Testtag in Hockenheim der Schnellste
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nachdem es gestern immer wieder geregnet hatte, war es heute mit wechselnd bewölktem Himmel trocken auf dem Hockenheimring. Die Teams nutzten diese Bedingungen und spulten viele Runden ab, auch um die Zeit aufzuholen, die sie gestern wegen des Regens verloren hatten. Allerdings blies auch heute wieder ein kräftiger Wind, was die Aerodynamik-Tests, die die meisten Teams heute machten, erschwert hat. Zudem wurden heute auch wieder Reifentests in Vorbereitung auf den Deutschland-Grand-Prix kommende Woche durchgeführt.

Erneut nicht zu schlagen war McLaren-Pilot Lewis Hamilton, der allerdings der Meinung ist, dass sich der Hockenheimring nur bedingt zum Testen eignet. Der Brite nutzte die heutigen besseren Bedingungen, unterbot seine gestrige Zeit und war der einzige Fahrer, der die Marke von 1:15 Minuten knacken konnte. Mit 1:14.872 Minuten holte er die Bestzeit und hatte damit einen doch deutlichen Vorsprung von 0,385 Sekunden auf den Zweitschnellsten Nico Rosberg im Williams FW30.

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Die drittschnellste Zeit ging heute an Weltmeister Kimi Räikkönen im Ferrari mit 1:15.269 Minuten. Viertschnellster war David Coulthard im Red Bull. Der schottische Bald-Rentner fuhr allerdings nur am Vormittag 42 Runden und übergab am Mittag an seinen Teamkollegen Mark Webber. Der fuhr 70 Runden mit dem RB4 und wurde Zehnter.

Je zwei Fahrer bei den "Bullen"

Mark Webber
Mark Webber war am Nachmittag bei Red Bull im Testeinsatz
© xpb.cc

Adrian Sutil unterstrich mit der fünftschnellsten Zeit (1:15.945 Minuten) die Ambitionen von Force India, in Hockenheim im vorderen Mittelfeld mithalten zu können. Toro-Rosso-Pilot Sebastian Vettl kam auf Rang sechs, er war nur am Nachmittag im Einsatz. Am Vormittag fuhr noch Sébastien Bourdais im STR3 - der Franzose war mit 1:16.550 Minuten heute allerdings der Langsamste. Hinter Vettel reihten sich Timo Glock (Toyota), Fernando Alonso (Renault) und Rubens Barrichello (Honda) auf den Plätzen sieben bis neun ein. Nick Heidfeld kam im BMW Sauber F1.08 nur auf Rang elf.

Auch der heutige zweite Tag des Dreitages-Tests verlief - zumindest was die Teams und Fahrer anging - ohne größere Zwischenfälle. Dreimal musste der Test unterbrochen werden - wegen technischer Defekte. Force-India-Pilot Sutil sorgte heute Vormittag gegen halb elf für eine rote Flagge, als sein VJM01 stehenblieb und zurück zur Box geschleppt werden musste. Am späten Nachmittag rollte dann der Honda von Barichello aus, was zu einer weiteren roten Flagge führte. Schon gestern war Honda-Tester Alexander Wurz wegen eines technischen Defekts stehengeblieben. Und zehn Minuten vor Schluss des Testtages blieb dann auch noch der R28 von Alonso stehen.

Eklat um Fotografen

Zu einem Eklat kam es heute allerdings wegen leichtsinniger Fotografen: Mehrere Fotografen liefen quer über die Strecke. Das hatte zur Folge, dass nicht nur sie des Geländes verwiesen wurden - alle Fotografen, die eine Tagesakkreditierung hatten, mussten gehen. Nur die permanent Akkreditierten durften bleiben und konnten weiter arbeiten.

Der erste Test auf dem Hockenheimring seit 1993 lockte übrigens auch schon viele Zuschauer an den Hockenheimring. Die Haupttribüne war heute gut besetzt und einige der Fans bleiben wohl gleich bis zum Grand Prix kommende Woche: Im Hardtwald haben die ersten Camper ihr Quartier bereits aufgeschlagen.

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