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Bridgestone: Die Besonderheiten von Magny-Cours

20. Juni 2008 - 11:26 Uhr

Mitten im französischen Nirgendwo wartet eine große Herausforderung auf Bridgestone - Hirohide Hamashima über die Strecke in Magny-Cours

Bridgestone-Reifen in Magny-Cours
Topspeed und Haarnadel: Die Reifen müssen in Frankreich viel abkönnen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Eine Mischung aus schnellen Schikanen und langen Geraden - Magny-Cours stellt die Formel 1 Jahr um Jahr wieder auf die Setup-Probe, denn die Abstimmungsarbeit gestaltet sich auf der französischen Piste nicht gerade einfach. Für japanischen Reifenhersteller von Bridgestone stehen vor allem die unterschiedlichen Belagoberflächen im Fokus, aber auch die Entwicklungsstufen der einzelnen Rennställe.

"Magny-Cours ist eine interessante Strecke, denn sie bietet dem Fahrer im Verlauf einer Runde verschiedene Herausforderungen", meinte Bridgestones Reifenchef Hirohide Hamashima. "Dafür braucht der Pilot eine gute Stabilität der Reifen in den schnellen Kurven und natürlich auch eine gute Traktion in den langsamen Ecken. Es gibt unterschiedliche Asphalttypen auf diesem Kurs und zwei Drittel der Strecke erhielten vor dem Rennen im vergangenen Jahr eine neue Oberfläche."

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"Wenn die Sonne scheint, dann heizt sich der Asphalt sehr schnell auf und zusammen mit dem Wind auf diesem Kurs gibt das eine knifflige Kombination für die Teams, die richtige Abstimmung zu finden", erläuterte der Japaner und blickte zurück auf die jüngsten Testfahrten in Spanien: "In Barcelona haben wir die harten Mischungen unserer gegenwärtigen Reifentypen getestet und eine Menge Daten sammeln können."

"Das war aber hauptsächlich für die Rennställe ein Test, um ihre jüngsten Entwicklungen auszuprobieren. Es ist sehr interessant zu sehen, wer welche Fortschritte macht", gab Hamashima abschließend zu Protokoll. "Nach beinahe eineinhalb Jahren auf diesen Reifen scheinen alle Teams die Gummis gut zu verstehen und jeder jagt immer kleineren Verbesserungen nach, denn der Wettbewerb ist sehr eng."

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