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Rosberg: "Haben Malaysia endgültig hinter uns gelassen"

21. April 2008 - 13:12 Uhr

Nico Rosberg und sein Williams-Team sehen dem kommenden Grand Prix von Spanien zuversichtlich entgegen: "Wir sollten stark sein"

Kazuki Nakajima
Kazuki Nakajima testete in Barcelona ein Aeropaket und mechanische Updates
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Starker Auftakt in Melbourne, solider Auftritt in Bahrain und dazwischen das erschreckend schwache Abschneiden in Malaysia - die bisherige Saisonbilanz von Williams malt ein welliges Bild mit hohen Amplituden. Beim kommenden Grand Prix in Spanien will die britische Mannschaft die gute Form von Bahrain konservieren und die Erkenntnisse aus den Tests in der vergangenen Woche in Barcelona umsetzen.

"Ich freue mich auf das Wochenende in Spanien, denn wir kennen die Strecke wegen der viele Tests sehr gut. Das Auto hat im Winter in Barcelona sehr gut funktioniert, also sollte es auch im Rennen gut gehen. Wir hatten in der vergangenen Woche dort einen viel versprechenden Test", drückte Nico Rosberg seinen Optimismus vor dem Spanien-Grand-Prix aus. Der junge Williams-Star war bei den letzten Probefahrten allerdings nie sehr weit vorne zu finden.


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Ist die Talsohle durchschritten?

"Ich konnte das Auto zwei Tage lang auf das Rennen vorbereiten, also müssten wir eigentlich auf einem guten Stand sein. Die große Schwierigkeit in Barcelona sind jedoch die sich ständig verändernden Streckenverhältnisse. Man muss dann sein Setup meist noch einmal anpassen", so der Deutsche. Bei Williams mache sich zum Europaauftakt Optimismus breit: "Wir haben Malaysia endgültig hinter uns gelassen und hoffen auf ein starkes Ergebnis am kommenden Wochenende."

Williams
Der Williams zeigte sich bislang als stabiles und zuverlässiges Auto
© xpb.cc

Rosbergs Teamkollege Kazuki Nakajimi konstruiert sich selbst eine ganz besondere Beziehung zu Barcelona: "Mein Renningenieur Xavi Pujolar ist Spanier, also ist es technisch gesehen eine Art Heimrennen für uns. Ich will versuchen, ein möglichst gutes Ergebnis für ihn herauszuholen." Der Japaner geht davon aus, dass die neuen Aerodynamikteile vom Barcelona-Test einen Sprung nach vorn ermöglichen werden.

Kaum Spielraum für Strategie

"Barcelona ist ein wertvoller Test für aerodynamische Effizienz eines Autos, außerdem auch in den Bereichen Motorleistung und Chassis-Balance. Dort werden die Stärken und Schwächen des Autos in allen Bereichen zutage gefördert. Einzige Ausnahme sind wahrscheinlich die Bremsen, weil die Bremsleistung in Barcelona im Vergleich zu anderen Strecken eher gering sein wird", so Williams-Technikdirektor Sam Michael.

"Bridgestone bringt zwar die härteren Reifenmischungen mit nach Spanien, aber dennoch wird es wohl bei allen Teams auf eine Zweistopp-Strategie hinauslaufen. Die Beanspruchung in schnellen Kurven machen es für mögliche Einstopper sehr schwierig", gibt der Techniker Einblick in die strategische Ausrichtung beim kommenden Rennen. Michael weiter: "Wir wollen uns einfach weiter Verbessern und Punkte sammeln, um uns in der Konstrukteursmeisterschaft zu stabilisieren. Aber es wird ein harter Fight."

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