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BMW Sauber F1 Team nach einem Tag zufrieden
Nick Heidfeld und Robert Kubica hielten sich aus dem Zeitenkampf an der Spitze heraus, waren mit dem Auftakt in die Saison aber nicht unzufrieden
(Motorsport-Total.com) - Mit ungewohnter Hitze, kräftigem Wind und entsprechender Staubentwicklung im Albert Park von Melbourne begann die Formel-1-Saison 2008. Für BMW Sauber F1 Team Pilot Robert Kubica verliefen die ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Australien problemlos. Teamkollege Nick Heidfeld rollte vormittags eine halbe Stunde vor Trainingsende wegen einer unterbrochenen Stromversorgung aus, spulte am Nachmittag jedoch sein geplantes Programm ab.
"Neben der üblichen Setup-Arbeit haben wir uns heute vor allem darauf konzentriert, die beiden Reifenmischungen zu vergleichen", erklärte Robert Kubica, der die Ränge sieben und 15 belegte. "Die Reifenabnutzung ist ziemlich hoch bei diesen hohen Außentemperaturen, und wir müssen nun die Daten analysieren, damit wir das Potenzial der Reifen voll nutzen können."
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Nick Heidfeld war ähnlich schnell unterwegs wie sein polnischer Teamkollege. "Die Leistungsverhältnisse sind für mich noch immer sehr schwer einzuschätzen, wir müssen uns noch bis morgen gedulden, mindestens bis zum zweiten Abschnitt des Qualifyings", so der Mönchengladbacher. "Ich gehe schon davon aus, dass einige Autos, die jetzt in der Ergebnisliste vor uns stehen, leichter gefahren sind als wir. Technisch lief das zweite Training problemlos. Der Defekt im ersten Training hat mich eine Ausfahrt gekostet, aber das ist zu verschmerzen."
Willy Rampf, Technischer Direktor, erklärte: "Wir sind froh, dass die Saison 2008 hier in Melbourne endlich begonnen hat. Wir haben uns in beiden Sitzungen auf die Rennvorbereitung konzentriert und unser Programm einschließlich Reifenvergleich abgespult. Bis auf eine Fehlauslösung eines elektronischen Schalters im ersten freien Training lief alles einwandfrei. Wir sehen uns für den morgigen Tag gerüstet."
Auch BMW Motorsport Direktor Mario Theissen zeigte sich zufrieden. "Bei uns lief es normal, bis auf eine Fehlauslösung eines elektrischen Schalters am Vormittag bei Nick. Er hat beim Nick einfach den Motor abgestellt und da hat er Zeit verloren", erklärte er. "Ansonsten haben wir unser Programm nach Plan absolvieren können. Wir haben uns auf die Rennvorbereitung konzentriert, einschließlich Reifenvergleich. Ich bin mit dem zufrieden, was da abgelaufen ist."









